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Grundlagen & Ratgeber

Was kostet eine Website? Festpreis vs. Stundensatz

Was kostet eine Website wirklich? Festpreis und Agentur-Stundensatz im Vergleich: versteckte Kosten, was im Paket steckt und warum ab 290 Euro genügt.

12 Min. Lesezeit KostenFestpreisWebsite

Kurz und einfach erklärt

Was kostet eine Website? Das hängt stark davon ab, wie abgerechnet wird. Der Beitrag vergleicht Festpreis und Stundensatz.

Beim Stundensatz zahlen Sie jede Stunde Arbeit. Den Endpreis sehen Sie erst auf der Rechnung.

Beim Festpreis legen Sie den Umfang vorher fest. Der Preis steht dann im Angebot. Mehr Aufwand trägt der Anbieter.

Achten Sie auf versteckte Kosten wie Nachträge oder laufende Kosten. Ein Abo als Pflicht kann am Ende teurer sein.

Der Festpreis passt gut zu klaren, kleinen Vorhaben. Der Stundensatz passt eher zu offenen Projekten. Bei uns kennen Sie den Preis vorher.

„Was kostet eine Website?" ist die erste Frage, die fast jeder Kleinunternehmer, Verein oder Selbstständige stellt – und die am schwersten zu beantworten scheint. Die Antworten reichen von wenigen hundert bis zu mehreren tausend Euro, und das verunsichert. Tatsächlich hängt der Preis weniger vom Glück ab als vom Abrechnungsmodell: Wird nach Festpreis kalkuliert oder nach Agentur-Stundensatz? Beide Wege führen zu einer Website, aber sie unterscheiden sich grundlegend in Planbarkeit, Transparenz und Risiko. Laut Bitkom haben rund 73 Prozent (Bitkom) der kleinen Unternehmen in Deutschland keine eigene Website oder einen veralteten Auftritt – oft, weil die Kosten als undurchschaubar gelten. Dieser Ratgeber zeigt, was hinter beiden Modellen steckt, wo versteckte Kosten lauern und warum ein klar definierter Festpreis ab 290 Euro für viele die ehrlichere Rechnung ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Stundensatz zahlen Sie die geleistete Arbeitszeit, der Endpreis steht erst auf der Rechnung. Beim Festpreis wird der Umfang vorab definiert und der Preis ist im Angebot verbindlich; Mehraufwand trägt dann der Anbieter statt des Kunden.
  • Agentur-Stundensätze unterscheiden sich je nach Region und Spezialisierung deutlich, die Endsumme einer Website steht im Stundensatz-Modell erst nach Projektende fest. Die Unterschiede entstehen durch Seitenzahl, Design, Sonderfunktionen und Mehrsprachigkeit.
  • Versteckte Kosten stecken in Nachträgen für zusätzliche Seiten und Korrekturen, in laufenden Posten für Domain, Hosting und Pflege sowie in geschlossenen Systemen, aus denen sich Inhalte kaum mitnehmen lassen. Fragen Sie vor Vertragsschluss danach.
  • Ein Onepager ab 290 Euro (Webstart, Paket START) enthält Design, die Bereiche Startseite, Leistungen, Über uns und Kontakt auf einer Seite, mobile Optimierung, Barrierearmut und die technische Basis für die Auffindbarkeit; mehrseitig geht es ab 490 Euro (PLUS, bis 5 Seiten) weiter. Hosting und Pflege bleiben optional und getrennt ausgewiesen.
  • Vergleichen Sie Angebote über mindestens das erste Jahr: Bei angenommenen 80 Euro pro Stunde ergeben 30 Stunden 2.400 Euro, 45 Stunden schon 3.600 Euro. Ein niedriger Einstiegspreis mit Pflichtabo kann teurer enden als ein Festpreis mit optionaler Pflege.
  • Der Festpreis passt zu klar umrissenen Vorhaben von Kleinunternehmen, Vereinen und Selbstständigen, der Stundensatz zu offenen Individualprojekten. 73 Prozent (Bitkom) der kleinen Unternehmen haben bislang keine oder eine veraltete Website.

Festpreis und Stundensatz: zwei Abrechnungswelten

Beim Stundensatz-Modell rechnet eine Agentur die tatsächlich aufgewendete Arbeitszeit ab. Wie hoch der Stundensatz ist, hängt von Region und Spezialisierung ab. Klingt fair – schließlich zahlt man nur, was wirklich geleistet wird. Das Problem: Vor Projektbeginn weiß niemand genau, wie viele Stunden anfallen. Eine kleine Visitenkarten-Website braucht weniger Stunden, ein etwas größeres Vorhaben schnell ein Vielfaches davon – und die Endsumme steht erst auf der Rechnung.

Beim Festpreis-Modell ist es umgekehrt: Der Leistungsumfang wird vorab definiert, und der Preis steht fest, bevor die erste Zeile Code geschrieben wird. Sie bekommen ein klar umrissenes Starter-Paket oder ein Onlineshop-Paket zu einem Preis, den Sie schon im Angebot lesen. Das Risiko, dass das Projekt teurer wird als gedacht, trägt nicht der Kunde, sondern der Anbieter. Für kleine und mittlere Vorhaben – also genau das, was Kleinunternehmen, Vereine und Selbstständige brauchen – ist das in der Regel das ehrlichere und planbarere Modell.

Wichtig ist die Unterscheidung nach Projektgröße. Bei sehr individuellen, mehrmonatigen Großprojekten mit unklarem Endzustand kann ein Stundensatz sinnvoll sein, weil sich der Umfang während der Arbeit entwickelt. Für eine professionelle, mobil optimierte Website mit den üblichen Seiten – Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt – ist der Umfang dagegen gut vorhersehbar. Hier spielt der Festpreis seine Stärken aus, weil sich der Aufwand seriös abschätzen lässt. Welches Modell zu Ihrem Vorhaben passt, klären wir vorab im persönlichen Gespräch.

KriteriumStundensatz (Agentur)Festpreis (Webstart)
Preis vor ProjektstartSchätzung, oft mit SpanneVerbindlich im Angebot
Budget-PlanbarkeitSchwierig, abhängig vom VerlaufKlar kalkulierbar
Risiko bei MehraufwandTrägt der KundeTrägt der Anbieter
Änderungen im ProjektWerden zusätzlich berechnetDefinierter Umfang inklusive
Endpreis bekanntErst nach ProjektendeVor Projektstart, ab 290 Euro
Geeignet fürSehr individuelle GroßprojekteKleinunternehmen, Vereine, Selbstständige

Warum Agenturpreise so weit auseinanderliegen

Wer Preise für eine Agentur-Website recherchiert, stößt auf eine breite Spanne. Eine einfache Website auf Stundensatzbasis kostet deutlich weniger als ein umfangreicher Auftritt mit individuellem Design, vielen Unterseiten und Sonderfunktionen. Diese Spanne entsteht nicht, weil eine Agentur teurer wäre als eine andere, sondern weil der Begriff „Website" so dehnbar ist. Zehn Unterseiten kosten mehr als drei, ein vollständig individuelles Design mehr als ein angepasstes Layout, eine Mehrsprachigkeit mehr als eine einsprachige Seite.

Das eigentliche Problem für Kleinunternehmer ist nicht die Höhe der Spanne, sondern ihre Unschärfe. Wer ein Budget von 1.500 Euro eingeplant hat und am Ende eine Rechnung über 3.200 Euro erhält, weil das Projekt „aufwendiger als gedacht" war, fühlt sich überrumpelt – auch wenn formal korrekt nach Stunden abgerechnet wurde. Genau hier setzt das Festpreis-Modell an: Es verschiebt die Unsicherheit weg vom Kunden. Sie sehen die typischen Inhalte und Funktionen, die in einem professionellen Website-Paket enthalten sind, und wissen, was Sie dafür zahlen.

Hinzu kommt: Ein hoher Preis ist kein Beweis für Qualität, und ein niedriger Preis kein Beleg für schlechte Arbeit. Eine schlanke, schnelle und barrierearme Website kann für einen kleinen Handwerksbetrieb mehr Kunden bringen als ein teurer, überladener Auftritt. Entscheidend ist, dass die Website zum Bedarf passt – nicht, dass sie möglichst viele Stunden verschlungen hat. Für die meisten kleinen Vorhaben genügt ein klar definiertes Paket vollkommen, das die wesentlichen Seiten, mobile Optimierung und Auffindbarkeit bei Google abdeckt.

Warum die Spanne so groß ist

Große Preisunterschiede zwischen Agentur-Angeboten entstehen vor allem durch Seitenanzahl, individuelles Design, Sonderfunktionen wie Buchungssysteme oder Shops, Mehrsprachigkeit und den Umfang der Texterstellung. Wer den Leistungsumfang vorab klar festlegt, kann die Kosten zuverlässig kalkulieren – unabhängig vom Abrechnungsmodell.

Versteckte Kosten: Worauf Sie achten sollten

Die größte Quelle für Frust sind nicht die offen kommunizierten Preise, sondern die Kosten, die erst im Laufe oder nach dem Projekt auftauchen. Beim reinen Stundensatz-Modell ist die häufigste versteckte Position der Nachtrag: Eine zusätzliche Unterseite, eine Korrektur am Text, ein neues Foto im Header – jede dieser scheinbar kleinen Änderungen kostet zusätzliche Stunden. Was im Erstgespräch günstig klang, summiert sich. Deshalb lohnt sich vor Vertragsabschluss immer die Frage: Was genau ist im Preis enthalten, und was wird extra berechnet?

Eine zweite Kostenfalle sind die laufenden Folgekosten. Eine Website ist nie ganz „fertig": Sie braucht Hosting, eine Domain, regelmäßige Sicherheitsupdates und gelegentliche Inhaltsänderungen. Wird darüber vorab nicht gesprochen, kommt nach der Übergabe die unangenehme Überraschung. Ein faires Angebot weist die laufenden Kosten – etwa für Hosting und Website-Pflege – getrennt und transparent aus, statt sie zu verschweigen. So sehen Sie die echten Gesamtkosten über das erste Jahr und darüber hinaus.

Eine dritte, oft übersehene Position ist die Abhängigkeit vom Anbieter. Manche Auftritte werden auf geschlossenen Baukasten-Systemen erstellt, aus denen sich Inhalte später nur schwer mitnehmen lassen. Wer wechseln will, zahlt faktisch doppelt. Wir setzen bewusst auf offene, gängige Technologien und – wo ein Onlineshop gewünscht ist – auf Shopware Community Edition als quelloffene Basis. So bleiben Ihre Inhalte und Ihre Website Ihr Eigentum, und Sie sind nicht an einen einzigen Dienstleister gekettet.

  • Ist der Leistungsumfang im Angebot schriftlich und vollständig beschrieben?
  • Sind Änderungswünsche während des Projekts inklusive oder kosten sie extra?
  • Werden laufende Kosten für Hosting, Domain und Pflege getrennt ausgewiesen?
  • Gibt es einen Abo-Zwang oder lange Mindestlaufzeiten?
  • Bleiben Inhalte und Website nach Projektende in Ihrem Eigentum?
  • Ist eine mobile Optimierung und Barrierearmut bereits enthalten?

Was in einem Festpreis-Paket steckt

Ein seriöser Festpreis ist nur dann fair, wenn klar ist, was er umfasst. Bei der Starter-Website ab 290 Euro (Paket START) sind das die Grundlagen einer professionellen Präsenz auf einer Seite: ein sauberes, modernes Design, das zu Ihrer Branche passt, die Bereiche Startseite, Leistungen, Über uns und Kontakt als Onepager, eine mobile Optimierung für Smartphones und Tablets sowie die technische Grundlage dafür, dass Sie bei Google gefunden werden. Für viele Kleinunternehmen reicht das, um online sichtbar und kontaktierbar zu sein; wer mehrere eigene Seiten braucht, ist im Paket PLUS ab 490 Euro (bis 5 Seiten) richtig.

Professionelles Design

Ein modernes, zur Branche passendes Layout statt Baukasten-Optik. Ihre Farben, Ihr Logo, Ihre Texte – sauber gestaltet und klar strukturiert.

Mobil optimiert

Die Website sieht auf Smartphone, Tablet und Desktop gut aus. Da ein Großteil der Besucher mobil kommt, ist das heute kein Extra, sondern Standard.

Auffindbar bei Google

Saubere Technik, korrekte Seitentitel und schnelle Ladezeiten als Grundlage, damit Ihre Seite von Suchmaschinen erfasst und eingeordnet werden kann.

Barrierearm

Gute Kontraste, lesbare Schriften und eine klare Struktur. Das hilft allen Besuchern und entspricht den Erwartungen an einen modernen Auftritt.

Hosting in Deutschland

Auf Wunsch sicheres Hosting auf Servern in Deutschland inklusive Domain – transparent abgerechnet und ohne versteckten Abo-Zwang.

Pflege optional

Inhaltsänderungen und Sicherheitsupdates können Sie als planbare Pflege buchen – oder selbst übernehmen. Sie entscheiden, was Sie brauchen.

Wer mehr braucht, etwa einen Onlineshop, ein Buchungssystem oder zusätzliche Unterseiten, wählt ein größeres Paket oder definiert die Zusatzleistungen vorab. Auch hier gilt das Festpreisprinzip: Erst wird der Umfang besprochen, dann steht der Preis. So wird aus einer dehnbaren „Website" ein konkretes, abgegrenztes Vorhaben mit einer Zahl, auf die Sie sich verlassen können. Einen Überblick über die verschiedenen Stufen gibt unsere Paket- und Preisübersicht.

Klein anfangen, später ausbauen

Sie müssen nicht von Beginn an alles bauen lassen. Ein schlankes Starter-Paket bringt Sie zuerst online und kontaktierbar. Zusätzliche Seiten, ein Shop oder ein Blog lassen sich später ergänzen, wenn der Bedarf entsteht. Das hält die Anfangsinvestition niedrig und das Risiko überschaubar.

Die Gesamtkosten realistisch rechnen

Wer Angebote vergleicht, sollte nie nur auf die einmalige Erstellungssumme schauen, sondern auf die Gesamtkosten über mindestens das erste Jahr. Die einmaligen Kosten umfassen Konzept, Design, Umsetzung und Inhaltspflege beim Start. Dazu kommen die laufenden Kosten: Domain, Hosting und gegebenenfalls regelmäßige Pflege. Erst wenn beide Posten offen auf dem Tisch liegen, lassen sich zwei Angebote ehrlich vergleichen. Ein vermeintlich günstiges Angebot mit teurem Pflichtabo kann am Ende teurer sein als ein klarer Festpreis mit optionaler Pflege.

Ein einfaches Rechenbeispiel macht den Unterschied deutlich. Beim Stundensatz-Modell mit angenommenen 80 Euro pro Stunde und 30 Stunden Aufwand landen Sie bei 2.400 Euro – allerdings nur, wenn die Schätzung stimmt. Werden es 45 Stunden, sind es 3.600 Euro. Beim Festpreis-Modell steht die Zahl von Anfang an, und Mehraufwand innerhalb des vereinbarten Umfangs geht nicht zu Ihren Lasten. Für ein planbares Budget – und das ist gerade für kleine Betriebe und Vereine entscheidend – ist diese Sicherheit oft mehr wert als ein theoretisch niedrigerer Stundensatz.

Auch der Zeitfaktor zählt mit. Eine Website, die sich über Monate hinzieht, kostet nicht nur Geld, sondern auch entgangene Sichtbarkeit. Studien zur digitalen Präsenz zeigen, dass ein erheblicher Teil der Kaufentscheidungen heute mit einer Online-Suche beginnt (Bitkom). Wer früh und planbar online geht, profitiert früher. Ein schlankes Festpreis-Paket, das schnell startklar ist, bringt deshalb oft mehr als ein aufwendiges Großprojekt, das erst spät live geht. Konkrete Beispiele und Projektansätze zeigen wir auf unserer Referenzen-Seite.

Transparenz ist die eigentliche Leistung

Der größte Unterschied zwischen den Modellen ist nicht der Endpreis, sondern wann Sie ihn kennen. Beim Festpreis wissen Sie vor dem Start, woran Sie sind – kein Stundenzähler, keine Nachträge, keine unangenehme Schlussrechnung. Diese Planungssicherheit ist gerade für kleine Budgets oft mehr wert als ein paar gesparte Euro im Stundensatz.

Für wen sich welches Modell lohnt

Das Festpreis-Modell passt zu allen, die ein klar umrissenes Vorhaben haben und ein verlässliches Budget brauchen. Das trifft auf die meisten Kleinunternehmen zu, die mit einer professionellen Präsenz sichtbar werden wollen, ebenso auf Vereine mit begrenzten Kassen und auf Selbstständige und Freiberufler, die schnell und planbar online gehen möchten. Auch Betriebe aus Gastronomie und Handwerk fahren mit einem klaren Paketpreis in der Regel besser als mit einem offenen Stundenkonto.

Der Stundensatz hat dort seine Berechtigung, wo der Umfang wirklich offen ist: bei langfristigen, sich entwickelnden Projekten, bei aufwendigen Individualentwicklungen oder bei fortlaufender Betreuung mit wechselnden Aufgaben. In solchen Fällen wäre ein starrer Festpreis künstlich und würde entweder den Kunden oder den Anbieter benachteiligen. Für die typische Visitenkarten- oder Leistungswebsite eines kleinen Betriebs trifft das jedoch selten zu – hier ist der Umfang von Anfang an gut abgrenzbar.

Letztlich ist die Modellfrage auch eine Frage des Vertrauens und der Kommunikation. Ein guter Anbieter erklärt offen, warum er für Ihr Vorhaben das eine oder andere Modell empfiehlt, und drängt Ihnen kein überdimensioniertes Paket auf. Wir besprechen mit Ihnen ehrlich, welcher Umfang wirklich nötig ist, und nennen einen Festpreis, mit dem Sie planen können. So wird aus der eingangs gestellten Frage „Was kostet eine Website?" eine klare, beantwortbare Aussage – schon bevor das Projekt beginnt.

Dieser Artikel basiert auf Daten aus: Bitkom (Digitalisierung kleiner Unternehmen und Online-Kaufverhalten). Mit (Webstart) markierte Angaben beziehen sich auf unsere eigenen Paketpreise.

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