Kurz und einfach erklärt
Dieser Beitrag klärt, wann sich eine eigene Seite für einen Ort lohnt. Das betrifft Betriebe, die in mehreren Orten arbeiten.
Eine Ortsseite hilft, wenn sie etwas zeigt, das nur für diesen Ort gilt. Das kann ein Auftrag von dort sein, die Anfahrt oder ein Ansprechpartner.
Tauschen Sie nur den Namen des Ortes aus, ist das schlecht. Die Regeln der Suchmaschine sehen das als Missbrauch.
Ihr Gebiet ist oft kleiner, als Sie denken. Eine gute Ortsseite kann zeigen, dass Sie zur Suche passen. An der Entfernung ändert sie nichts.
Wir gehen die Liste der Orte vorher mit Ihnen durch.
Acht Orte, acht Seiten – oder eine Seite für alle? Diese Frage stellt sich jedem Betrieb mit Einzugsgebiet, sobald die Website steht. Die Antwort fällt in der Praxis selten so aus, wie sie in Ratgebern steht. Eine Ortsseite bringt Anfragen, wenn sie etwas enthält, das nur für diesen Ort gilt: eine eigene Referenz, die Anfahrt, ein Ansprechpartner, die Leistungen, die dort tatsächlich gefragt sind. Dieselbe Seite mit ausgetauschtem Ortsnamen ist etwas anderes – Google beschreibt sie in der eigenen Dokumentation als Missbrauch von Brückenseiten (Google Search Central). Dieser Beitrag zieht die Trennlinie zwischen beidem, benennt den Mindestinhalt, der eine Ortsseite trägt, und zeigt mit Zahlen aus der amtlichen Statistik, wie weit ein Einzugsgebiet realistisch reicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Ortsseite trägt, wenn sie Inhalt enthält, den es nur für diesen Ort gibt. Bleibt der Ortsname die einzige Änderung, beschreibt Google genau diesen Fall in den Spamrichtlinien als Missbrauch von Brückenseiten (Google Search Central).
- Als Beispiel nennt die Dokumentation ausdrücklich Seiten, die auf bestimmte Regionen oder Städte ausgerichtet sind, Nutzer aber alle zur selben Seite weiterleiten (Google Search Central). Nicht die Zahl der Seiten ist das Problem, der fehlende Unterschied ist es.
- Das Einzugsgebiet ist meist kleiner als gedacht: 2012 lag der Arbeitsweg bei 29,1 Prozent (Destatis, Mikrozensus 2012) der Erwerbstätigen unter fünf Kilometern, in ländlichen Kreisen mit geringer Dichte sogar bei 33,3 Prozent.
- Das Google-Unternehmensprofil lässt maximal 20 Einzugsgebiete (Google Unternehmensprofil-Hilfe) zu, deren Grenzen nicht weiter als etwa zwei Autostunden entfernt liegen sollen. Das ist zugleich ein brauchbarer Rahmen für die Zahl der Ortsseiten.
- Lokale Suchergebnisse beruhen laut Google hauptsächlich auf Relevanz, Entfernung und Beliebtheit (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Eine gute Ortsseite wirkt auf die Relevanz – auf die Entfernung wirkt sie nicht.
Wann eine Ortsseite wirklich trägt
Der Unterschied zwischen einer Ortsseite, die Anfragen bringt, und einer, die nur Platz kostet, liegt nicht im Umfang und nicht im Ortsnamen in der Überschrift. Er liegt in der Frage, ob jemand aus diesem Ort auf der Seite etwas findet, das auf der Startseite nicht steht. Das kann ein abgeschlossenes Projekt in der Nachbarstraße sein, die Fahrzeit vom Ortskern, ein Ansprechpartner, der dieses Gebiet betreut, oder der Hinweis, an welchen Wochentagen Sie dort ohnehin unterwegs sind. Fehlt dieser Unterschied, bemerkt ihn nicht nur die Suchmaschine, sondern auch der Besucher – und der bemerkt ihn schneller, weil er die Startseite eine Minute vorher gelesen hat.
Eigene Referenzen
Mindestens ein Projekt aus dem Ort oder dem direkten Umland, mit Jahr und kurzer Beschreibung. Ohne erfundene Namen und ohne Zahlen, die niemand belegen kann.
Anfahrt und Fahrzeit
Wie lange Sie vom Betrieb in den Ort brauchen und über welche Strecke. Das beantwortet die erste Frage, die ein Anrufer ohnehin stellt.
Ansprechpartner
Wer dieses Gebiet betreut, mit einem Kontaktweg, der auch dorthin führt. Eine Ortsseite ohne benannten Kontakt wirkt wie eine Vorlage.
Zeiten vor Ort
An welchen Tagen Sie in der Gegend ohnehin unterwegs sind oder wie schnell ein Termin dort erfahrungsgemäß möglich ist.
Leistungen mit Ortsbezug
Nicht die vollständige Liste, sondern die zwei oder drei Leistungen, die in diesem Ort tatsächlich nachgefragt werden.
Ortskenntnis belegen
Baujahre, Straßenzüge, Gewerbegebiete, Wochenmarkt: was Ortskenntnis zeigt, statt sie zu behaupten. Ein Satz genügt oft.
Wer diese sechs Punkte für einen Ort nicht füllen kann, hat für diesen Ort keine Seite, sondern eine Absichtserklärung. Das ist kein moralisches Urteil, sondern eine praktische Beobachtung: Die Seite wird nach dem Start nicht gepflegt, weil es nichts zu pflegen gibt, und sie steht ein Jahr später mit demselben Text da. Für die Orte, die Sie tatsächlich bedienen, ist es besser, die Kraft dort zu bündeln. Wie viele Seiten ein Auftritt überhaupt braucht, hängt unmittelbar daran – deshalb bestimmt die Zahl der Ortsseiten bei uns auch den Umfang und damit den Festpreis des Pakets.
Was Google zu Seiten je Ort sagt
Google beschreibt in den eigenen Spamrichtlinien einen Fall, der genau hierher gehört. Unter der Überschrift zum Missbrauch von Brückenseiten steht dort, dass Websites oder Seiten erstellt werden, um bei bestimmten, ähnlichen Suchanfragen in den Suchergebnissen zu erscheinen, und Nutzer dann auf Zwischenseiten weitergeleitet werden, die weniger hilfreich sind als das eigentliche Ziel (Google Search Central). Als Beispiel für diesen Missbrauch nennt die Dokumentation ausdrücklich mehrere Domainnamen oder Seiten, die auf bestimmte Regionen oder Städte ausgerichtet sind, Nutzer aber alle zur selben Seite weiterleiten (Google Search Central). Der zweite Halbsatz ist der wichtige. Nicht die Ortsseite als solche steht in der Kritik, sondern die Ortsseite ohne eigenes Ziel und ohne eigenen Inhalt.
- Eigener Inhalt je Seite: Referenzen, Anfahrt, Ansprechpartner und Leistungen unterscheiden sich sichtbar von den anderen Ortsseiten, nicht nur im Ortsnamen.
- Eigenes Ziel je Seite: Die Seite leitet nicht weiter, sondern beantwortet die Frage vor Ort und führt auf derselben Seite zum Kontaktweg.
- Eigene Adresse je Seite: Eine sprechende, dauerhafte Adresse je Ort, ohne Parameter und ohne Dubletten unter mehreren Schreibweisen.
- Eigener Titel und eigene Beschreibung: Beides trägt Ort und Nutzen. Wie der Eintrag in der Suche entsteht, entscheidet mit darüber, ob jemand die Ortsseite überhaupt anklickt.
- Eigene Pflege: Wird in dem Ort ein Projekt fertig, kommt es auf diese Seite. Sonst veraltet sie schneller als die Startseite, weil niemand einen Anlass hat, sie zu öffnen.
Ein zweiter Abschnitt der Spamrichtlinien betrifft Betriebe, die den Ortsnamen als Textbaustein behandeln. Zum Missbrauch mit massenhaft generierten Inhalten schreibt Google, es gehe in der Regel um die Erstellung großer Mengen von Inhalten ohne eigenen Ursprung, die für Nutzer unabhängig von der Art der Erstellung wenig oder gar keinen Mehrwert bieten (Google Search Central). Der Zusatz zur Art der Erstellung ist der entscheidende Teil: Ob vierzig Ortsseiten von Hand entstanden sind oder aus einer Tabelle, spielt für die Bewertung keine Rolle. Bewertet wird das Ergebnis, nicht der Weg dorthin. Dasselbe gilt für die Zwischenform, die man in der Praxis oft sieht: einen gemeinsamen Textkörper, in den je Ort zwei Sätze eingesetzt werden. Auch das ergibt Seiten, die einander im Wesentlichen ähneln, und genau diese Formulierung führt die Dokumentation als Beispiel auf (Google Search Central).
Die Prüfung, die eine Minute dauert
Wie weit Ihr Einzugsgebiet tatsächlich reicht
Bevor die Zahl der Ortsseiten feststeht, gehört das Einzugsgebiet auf den Tisch, und zwar mit Zahlen statt mit Bauchgefühl. Eine belastbare Näherung liefert die amtliche Statistik zu Arbeitswegen. Sie misst nicht den Weg zum Handwerker oder zur Fahrschule, aber sie zeigt, welche Entfernungen Menschen im Alltag überhaupt zurücklegen – und Alltagsentfernungen sind der Maßstab, an dem sich auch die Wahl eines Betriebs orientiert. Für die Frage, ob eine eigene Seite für einen vierzig Kilometer entfernten Ort trägt, ist das ein brauchbarer Anhaltspunkt. Wie eng ein regionales Einzugsgebiet werden kann, zeigt daneben der Beitrag zur Website für den Hofladen.
Was die Zahlen zeigen
Aktueller, aber nach Zeit statt nach Entfernung gemessen, ist die Arbeitskräfteerhebung. Danach pendelten im Jahr 2024 69,8 Prozent (Destatis) der Berufstätigen kürzer als 30 Minuten zum Arbeitsplatz, 22,7 Prozent brauchten zwischen 30 und 60 Minuten, und 5,7 Prozent waren länger als eine Stunde unterwegs. Übertragen auf einen Betrieb mit Einzugsgebiet heißt das: Der Kern liegt näher, als die Wunschliste der Ortsseiten meist annimmt. Wer acht Seiten anlegt, aber nur in dreien Orten tatsächlich arbeitet, verteilt seine Pflege auf Flächen ohne Nachfrage. Die Tabelle unten fasst zusammen, wie sich die Entfernung auf die Entscheidung auswirkt.
| Entfernung zum Ort | Was für eine eigene Seite spricht | Was dagegen spricht |
|---|---|---|
| Im eigenen Ort | Betriebssitz, Adresse und Öffnungszeiten liegen ohnehin dort; die Startseite deckt den Ort bereits mit ab | Eine zusätzliche Ortsseite neben der Startseite erzeugt zwei sehr ähnliche Seiten zum selben Thema |
| Bis etwa zehn Kilometer | Hier liegt der Kern der Nachfrage; Referenzen und kurze Anfahrt lassen sich in der Regel belegen | Fehlt ein abgeschlossenes Projekt, bleibt die Seite bis zum ersten Auftrag inhaltsleer |
| Zehn bis 25 Kilometer | Rund ein Viertel der Arbeitswege liegt in dieser Spanne, nämlich 26,5 Prozent (Destatis, Mikrozensus 2012); Anfahrt und Fahrzeit sind hier eine echte Information | Ohne Ansprechpartner und ohne Termine vor Ort wirkt die Seite wie eine Absichtserklärung |
| 25 bis 50 Kilometer | Sinnvoll bei Leistungen, für die Kunden erfahrungsgemäß weiter fahren, etwa Spezialarbeiten mit wenigen Anbietern | Für Alltagsleistungen ist die Nachfrage dünn; die Seite wird selten gepflegt und veraltet |
| Über 50 Kilometer | Nur mit belegbarem Bezug: ein zweiter Standort, ein Partnerbetrieb, ein laufendes Projekt | Nur 4,4 Prozent der Arbeitswege reichen so weit (Destatis, Mikrozensus 2012); ohne Bezug bleibt der Ortsname eine Behauptung |
Der Mindestinhalt je Ortsseite
Wenn die Zahl der Orte steht, geht es an den Inhalt. Der Mindestinhalt ist kein Schema, das jede Seite gleich macht, sondern eine Liste von Feldern, die je Ort verschieden gefüllt werden. Die Reihenfolge ist dabei nicht beliebig: Was den Ort betrifft, gehört nach oben, die allgemeine Leistungsbeschreibung nach unten. Wer es umgekehrt macht, zwingt jeden Besucher durch drei Absätze, die auf allen Ortsseiten gleich lauten – und die Absätze, die den Unterschied ausmachen, stehen dann unter dem sichtbaren Bereich.
- Überschrift mit Ort und Leistung, ohne Aufzählung weiterer Orte in derselben Zeile.
- Ein Absatz zur Lage: Entfernung, Fahrzeit, übliche Anfahrtsroute vom Betrieb aus.
- Mindestens eine Referenz aus dem Ort oder dem direkten Umland, mit Jahr und kurzer Beschreibung.
- Der Ansprechpartner für dieses Gebiet mit einem Kontaktweg, der tatsächlich dorthin führt.
- Zwei bis drei Leistungen, die in diesem Ort nachgefragt werden, statt der vollständigen Liste.
- Ein Abschluss mit dem nächsten Schritt: Anruf, Formular oder Termin, auf dieser Seite und nicht erst auf der Startseite.
Diese Felder sind schnell benannt und langsam gefüllt. Der häufigste Grund, warum Ortsseiten hängen bleiben, ist nicht die Technik, sondern der Text. Wer die Formulierung selbst übernehmen möchte, findet das Vorgehen in gute Website-Texte selbst schreiben; wer die Texte abgeben möchte, findet unter Website-Texte den Rahmen dafür. Beides ist der besseren Reihenfolge geschuldet: erst der Inhalt, dann die Seite. Acht angelegte Seiten, die auf ihren ersten Absatz warten, sind schwerer zu reparieren als drei fertige.
Was Ortsseiten nicht leisten
Struktur, Adressen und interne Verweise
Ortsseiten sind ein Strukturthema, bevor sie ein Textthema sind. Sie brauchen eine Sammelseite, von der aus jede einzelne erreichbar ist, sonst hängen sie an der Navigation und niemand findet sie. Auf dieser Domain übernimmt das die Übersicht der Regionen, von der aus die Stadtseiten von Hildesheim bis Alfeld verlinkt sind; die einzelne Seite wie günstige Website in Hildesheim trägt dann den Ortsbezug. Die Sammelseite ist zugleich der Ort, an dem sichtbar wird, ob die Liste ehrlich ist: Acht Einträge, die sich nur im Namen unterscheiden, fallen dort nebeneinander sofort auf.
Ein Verweis je Richtung
Von der Sammelseite auf jede Ortsseite und von jeder Ortsseite zurück. Querverweise zwischen den Ortsseiten bringen erfahrungsgemäß wenig und erschweren die Pflege.
Adressen dauerhaft halten
Wird eine Ortsseite umbenannt oder mit einer anderen zusammengelegt, bleibt die alte Adresse mit einer dauerhaften Weiterleitung bestehen.
Aufnahme in die Sitemap
Neue Ortsseiten gehören in die Sitemap. Für die Frage, welche von zwei ähnlichen Seiten gilt, ist sie allerdings nur ein schwaches Signal.
Der letzte Punkt verdient eine Erklärung, weil er oft falsch verstanden wird. Google ordnet die Möglichkeiten, eine kanonische Adresse anzugeben, nach ihrer Stärke: Weiterleitungen gelten als starkes Signal dafür, dass das Ziel der Weiterleitung kanonisch sein sollte, während die Aufnahme in Sitemaps in derselben Liste als schwaches Signal geführt wird (Google Search Central). Wer zwei sehr ähnliche Ortsseiten hat und hofft, die Sitemap regele die Sache, hofft damit auf das schwächste der genannten Mittel. Der saubere Weg ist umgekehrt: eine der beiden Seiten aufgeben, den Inhalt in die verbleibende überführen und die alte Adresse dauerhaft weiterleiten. Das kostet einen Nachmittag und beendet die Konkurrenz zwischen zwei eigenen Seiten.
Zwei Ortsseiten, die um dieselbe Anfrage konkurrieren, sind kein doppelter Auftritt, sondern ein halber. Wer eine davon aufgibt, verliert nichts – er entscheidet nur selbst, welche bleibt.
Das Unternehmensprofil neben den Ortsseiten
Ortsseiten und das Google-Unternehmensprofil werden oft in einen Topf geworfen, obwohl sie verschiedene Aufgaben haben. Das Profil steuert die Kartenansicht und den lokalen Block über den Suchergebnissen; die Ortsseiten steuern, was ein Besucher liest, wenn er dort ankommt. Beides greift ineinander, aber das eine ersetzt das andere nicht. Wie das Profil eingerichtet und gepflegt wird, steht in Google-Unternehmensprofil: lokal besser gefunden werden.
- Ein Profil je Betrieb, nicht je Ort. Google gibt vor, dass nur ein Profil pro Unternehmen angelegt werden sollte, weil es sonst zu Problemen bei der Darstellung kommen kann (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Ein zweites Profil für den Nachbarort ist kein Wachstum, sondern eine Fehlerquelle.
- Höchstens 20 Einzugsgebiete. Im Profil sind maximal 20 Einzugsgebiete (Google Unternehmensprofil-Hilfe) zulässig. Das ist zugleich eine brauchbare Obergrenze für die Zahl der Ortsseiten – wer mehr Orte führt, führt sie in der Regel ohne eigenen Inhalt.
- Etwa zwei Autostunden als Rahmen. Die Grenzen des gesamten Einzugsgebiets sollen nicht weiter als etwa zwei Autostunden vom Standort entfernt liegen (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Wer diesen Rahmen auf die Website überträgt, hat eine erste Auswahl getroffen, ohne lange zu diskutieren.
- Bekanntheit wirkt getrennt. Bekannte Orte werden nach Angabe von Google mit größerer Wahrscheinlichkeit in den Suchergebnissen angezeigt (Google Unternehmensprofil-Hilfe); darauf wirken Rezensionen und Verweise von anderen Websites, nicht die Zahl der eigenen Unterseiten.
- Änderungen brauchen Zeit. Nach einer Anpassung des Einzugsgebiets kann es bis zu 48 Stunden dauern, bis sie im Profil angezeigt wird (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Wer am selben Nachmittag ein Ergebnis erwartet, misst zu früh.
Der Rahmen aus dem Profil lässt sich direkt auf die Website übertragen. Passt ein Ort nicht in die 20 Einzugsgebiete, weil andere näher liegen und dringender sind, dann passt er in der Regel auch nicht in die Liste der Ortsseiten. Und wenn eine Anfrage aus einem Ort kommt, für den es keine eigene Seite gibt, ist das kein Verlust: Der Weg über Startseite und Kontakt funktioniert weiter. Ob er tatsächlich funktioniert, zeigt allerdings erst die Messung – wie das ohne großen Aufwand geht, steht in Bringt Ihre Website Anfragen?.
So entscheiden Sie für Ihren Betrieb
Die Entscheidung lässt sich an einem Nachmittag treffen. Nehmen Sie die Liste der Orte, in denen Sie im vergangenen Jahr tatsächlich gearbeitet haben – nicht die Liste der Orte, in denen Sie gern arbeiten würden. Streichen Sie jeden Ort, für den Sie heute weder eine Referenz noch einen Ansprechpartner noch eine belegbare Anfahrt nennen können. Was übrig bleibt, bekommt eine eigene Seite. Alles andere bleibt auf der Sammelseite als Nennung, ohne eigene Adresse. Das ist keine Bescheidenheit, sondern der Unterschied zwischen Seiten, die etwas sagen, und Seiten, die nur da sind. Denselben Schnitt macht jede Seite mit einem klaren Ziel: Bei einer Website für die Fahrschule entscheidet die Anmeldung über den Aufbau, nicht die Aufzählung der Leistungen.
Für den Start gilt dieselbe Reihenfolge wie für jede Website: zuerst die Seiten, die jeder Besucher braucht, danach die Ortsseiten. Welche das sind, steht in Die 5 wichtigsten Seiten jeder Unternehmens-Website. Und wenn die Ortsseiten stehen, brauchen sie Geduld: Bis eine neue Seite in der Suche auftaucht, vergeht Zeit, und die Spannen dazu stehen in Wie lange dauert es, bis Google Ihre Website findet?. Für Werbeanzeigen, die auf einen einzelnen Ort zielen, ist eine eigene Landingpage oft der schnellere Weg als eine weitere Ortsseite, weil sie nur ein Ziel verfolgt und nicht in die Struktur der Website eingepasst werden muss.
Der nächste Schritt
Quellen und Studien
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