Kurz und einfach erklärt
Eine Website kann aus nur einer Seite bestehen. Das nennt man Onepager. Das Menü springt dann zu Teilen derselben Seite.
Ein Onepager reicht oft, wenn Sie eine Leistung an einem Ort anbieten. Die Besucher sollen Sie dann anrufen oder Ihnen schreiben.
Mehr Seiten lohnen sich bei einer zweiten Leistung. Sie lohnen sich auch, wenn Sie Personal suchen. Oder wenn Kunden online buchen sollen.
Schreiben Sie jeden Teil so, dass er später eine eigene Seite sein kann. Dann ist der Umbau leicht.
Wir bauen Ihren Start als Onepager. Die Website kann später wachsen.
Die erste Website soll schnell stehen, wenig kosten und trotzdem Anfragen bringen. Damit landet fast jede Planung bei derselben Frage: Reicht eine einzige, lange Seite, auf der das Menü nur zu Abschnitten springt, oder braucht es von Anfang an mehrere Unterseiten? Die ehrliche Antwort hängt weder vom Geschmack ab noch davon, was gerade modern aussieht, sondern davon, was die Seite leisten muss. Ein Betrieb mit einer Leistung, einem Einzugsgebiet und dem Ziel, dass sich Interessenten melden, kommt mit einem Onepager meist gut aus. Sobald eine zweite Leistung mit eigener Kundschaft dazukommt, Stellen besetzt werden sollen oder Kundinnen und Kunden online buchen oder bestellen, stößt eine einzige Seite an ihre Grenzen. Wie häufig das vorkommt, zeigt eine Auswertung aus Bayern: Von den Unternehmen mit mindestens zehn tätigen Personen und eigener Website schreiben dort 64 Prozent offene Stellen oder Online-Bewerbungen aus, 27 Prozent bieten Bestell-, Reservierungs- oder Buchungssysteme an (LfStat Bayern). Dieser Beitrag erklärt, wann der Onepager reicht, woran Sie den Zeitpunkt für den Ausbau erkennen und wie Sie von Anfang an so bauen, dass der Schritt zu mehreren Seiten kein Neuanfang wird.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Onepager reicht in der Regel, solange es eine Leistung, ein Einzugsgebiet und ein Ziel gibt: die Anfrage. Das Menü springt dann zu Abschnitten derselben Seite, Impressum und Datenschutzerklärung liegen trotzdem auf eigenen kleinen Unterseiten.
- Für die Suche bleibt ein Onepager eine Adresse mit einem Titel und einer Beschreibung, denn URL-Fragmente wie #leistung unterstützt die Google Suche im Allgemeinen nicht (Google Search Central).
- Drei Auslöser machen eigene Seiten fällig: eine zweite Leistung, offene Stellen und Buchung. In Bayern schreiben 64 Prozent der Unternehmen ab zehn tätigen Personen mit Website dort Stellen aus, 27 Prozent bieten Buchung oder Bestellung an (LfStat Bayern).
- Die bayerischen Anteile gelten nur für Unternehmen ab zehn tätigen Personen. Kleinstunternehmen, die bundesweit 82,9 Prozent der Unternehmen in der amtlichen KMU-Statistik stellen (Destatis), sind darin nicht erfasst.
- Wer mit dem Onepager startet, schreibt jeden Abschnitt so, dass er später als eigene Seite stehen kann, und lässt alte Sprungmarken auf der Startseite stehen, weil der Teil hinter # nur im Browser ausgewertet wird (IETF, RFC 3986).
Was ein Onepager ist und was er nicht ist
Ein Onepager ist eine Website, deren Inhalt auf einer einzigen Seite steht. Oben steht ein kurzer Einstieg, darunter folgen Abschnitte für Leistung, Person oder Team, Beispiele und Kontakt. Das Menü führt nicht zu anderen Seiten, sondern springt per Sprungmarke zum passenden Abschnitt, technisch ein Verweis auf eine Kennung wie #leistung. Besucher scrollen von oben nach unten durch eine erzählte Reihenfolge, die beim Kontaktformular endet. Auf dem Smartphone ist das bequem: Wischen ist dort die natürliche Bewegung, und wer nur die Telefonnummer sucht, findet sie mit einem Tipp im Menü.
Ganz allein steht ein Onepager trotzdem selten. Impressum und Datenschutzerklärung liegen in der Praxis auf eigenen kleinen Unterseiten, die im Fuß der Seite verlinkt sind. Das Gesetz verlangt für die Anbieterkennzeichnung Informationen, die leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein müssen und ständig verfügbar zu halten sind (§ 5 Abs. 1 DDG). Ein Abschnitt ganz unten auf der langen Seite kann das zwar leisten, ein eigener Link im Fuß ist aber der Weg, den Besucher erwarten und den auch Prüfende zuerst suchen. Welche Angaben genau hineingehören, steht in Impressumspflicht: Pflichtangaben für Ihre Website.
Eine Website mit mehreren Seiten verteilt die Inhalte dagegen auf eigene Adressen. Die Leistung hat ihre Seite, das Team seine, die Stellen ihre. Jede dieser Seiten trägt einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung, kann einzeln in der Suche erscheinen und einzeln verlinkt werden. Das ist kein Selbstzweck: Mehr Seiten bedeuten mehr Texte, mehr Pflege und mehr Stellen, an denen Angaben veralten können. Die Gegenüberstellung zeigt, worin sich beide Bauarten im Alltag unterscheiden.
| Merkmal | Onepager | Mehrere Seiten |
|---|---|---|
| Adressen | Eine Adresse, Abschnitte über Sprungmarken | Je Thema eine eigene Adresse |
| Eintrag in der Suche | Ein Titel und eine Beschreibung für alles | Titel und Beschreibung je Seite |
| Navigation | Menü springt innerhalb der Seite | Menü führt zu Unterseiten |
| Ziel für Besucher | Ein Weg, der beim Kontakt endet | Mehrere Wege, etwa Anfrage, Bewerbung, Buchung |
| Pflege | Eine Seite aktuell halten | Jede Seite einzeln aktuell halten |
| Passt zu | Einer Leistung in einem Einzugsgebiet | Mehreren Leistungen, Stellen oder Buchung |
Wann eine einzige Seite reicht
Die Stärke des Onepagers ist Konzentration. Wer eine einzige Leistung anbietet, etwa eine Fußpflegepraxis, ein Schlüsseldienst in einer Stadt oder eine freiberufliche Übersetzerin für ein Sprachpaar, hat ein Thema, eine Zielgruppe und ein Ziel. Alles, was ein Interessent vor der Anfrage wissen will, passt in eine Handvoll Abschnitte: was Sie anbieten, für wen, wo, wer dahintersteht, was andere über Ihre Arbeit sagen und wie man Sie erreicht. Eine Aufteilung auf mehrere Seiten würde hier nur Klicks hinzufügen, ohne dass ein Besucher mehr erfährt. Der Onepager reicht in der Regel, wenn die folgenden Punkte zutreffen.
- Sie bieten eine Leistung an oder mehrere, die dieselbe Kundschaft gemeinsam in Anspruch nimmt.
- Sie arbeiten in einem zusammenhängenden Einzugsgebiet ohne eigenes Angebot je Ort.
- Das Ziel der Seite ist die Anfrage per Telefon, E-Mail oder Formular.
- Sie suchen derzeit kein Personal über die Website.
- Kundinnen und Kunden sollen nicht online buchen, reservieren oder bestellen.
- Die Inhalte ändern sich selten, und eine Person kann sie pflegen.
Das widerspricht nicht dem Grundsatz, dass jede Firmen-Website bestimmte Bausteine braucht: Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt und die rechtlichen Pflichtangaben. Der Beitrag Die 5 wichtigsten Seiten jeder Unternehmens-Website beschreibt sie als Fundament. Auf einem Onepager werden Startseite, Leistungen, Über uns und Kontakt zu Abschnitten derselben Seite, die Pflichtangaben bleiben eigene Unterseiten. Die Aufgaben sind dieselben, nur die Verpackung ist kompakter. Wer später ausbaut, löst genau diese Abschnitte wieder heraus.
Die Karteikarten-Probe
Was Suche und Screenreader von einer langen Seite sehen
Für Suchmaschinen ist ein Onepager eine einzige Adresse. Die Sprungmarke hinter dem Rautezeichen ändert daran nichts: Google rät, keine Fragmente zu verwenden, um den Inhalt einer Seite zu ändern, da die Google Suche im Allgemeinen keine URL-Fragmente unterstützt (Google Search Central). Die Folge ist, dass der ganze Auftritt mit einem Titel und einer Beschreibung im Suchergebnis steht. Für einen Betrieb mit einer Leistung ist das genau richtig, denn beide können sich voll auf diese Leistung konzentrieren. Für einen Betrieb mit zwei Leistungen beginnt hier das Gedränge: Ein Titel muss nun beides nennen, und keiner der beiden Suchbegriffe bekommt den Platz, den er bräuchte.
Google empfiehlt, für jede Seite eine eigene Beschreibung zu verfassen, weil gleiche oder ähnliche Beschreibungen den Nutzern in den Ergebnissen wenig bringen (Google Search Central). Wer mehrere Seiten hat, bekommt damit mehrere Gelegenheiten, ein Suchergebnis passgenau zu formulieren, eine je Leistung, je Ort oder je Stelle. Wie Sie beides schreiben, zeigt Titel und Beschreibung: der eigene Eintrag in der Suche.
Auch für Menschen, die mit Tastatur oder Screenreader unterwegs sind, macht die Bauart einen Unterschied. Auf einer langen Seite tragen Überschriften die Orientierung: Überschriften und Beschriftungen beschreiben Thema oder Zweck (W3C, WCAG 2.2, Kriterium 2.4.6), und ein Sprunglink an den Inhalt erspart es, das Menü bei jedem Besuch zu durchlaufen. Bei mehreren Seiten kommt hinzu, dass jede Seite einen Titel trägt, der Thema oder Zweck beschreibt (W3C, WCAG 2.2, Kriterium 2.4.2), und dass es mehr als einen Weg gibt, eine Seite innerhalb des Auftritts zu finden, etwa Menü und Übersichtsseite (W3C, WCAG 2.2, Kriterium 2.4.5). Beide Bauarten lassen sich gut zugänglich bauen; sie verlangen nur Sorgfalt an verschiedenen Stellen.
Drei Auslöser für den Ausbau
In der Praxis kündigt sich der Ausbau häufig durch einen von drei Anlässen an: eine zweite Leistung mit eigener Kundschaft, offene Stellen oder der Wunsch, dass Kundinnen und Kunden online buchen oder bestellen. Allen dreien ist gemeinsam, dass ein Besucher mit einem ganz bestimmten Anliegen kommt und eine Seite erwartet, die nur dieses Anliegen bedient. Wie verbreitet die beiden letzten Gründe sind, lässt sich beziffern. Nach der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen haben 92 Prozent der bayerischen Unternehmen mit mindestens zehn tätigen Personen eine Website (LfStat Bayern). Von diesen schreiben 64 Prozent offene Stellen oder Online-Bewerbungen auf der eigenen Website aus, und 27 Prozent stellen Online-Bestell-, Reservierungs- oder Buchungssysteme bereit (LfStat Bayern).
Erster Auslöser: eine zweite Leistung
Eine Malerin, die zusätzlich Bodenbeläge verlegt, ein Fotograf, der neben Hochzeiten Firmenporträts anbietet, eine Steuerkanzlei mit eigener Lohnabrechnung: In allen Fällen sucht eine andere Kundschaft nach einem anderen Begriff. Solange beides auf einem Onepager steht, teilen sich die Leistungen einen Titel, eine Beschreibung und eine Adresse. Wer über eine Anzeige oder einen Empfehlungslink kommt, landet am Anfang einer Seite, die womöglich erst von der anderen Leistung erzählt. Eine eigene Seite je Leistung löst das: eigener Titel, eigene Beispiele, eigene Fragen und Antworten und ein Formular, das die richtigen Angaben abfragt. Dasselbe Muster gilt für mehrere Standorte; wann sich eine Seite je Ort lohnt, beschreibt Eine Seite je Ort: Wann lokale Unterseiten sich lohnen.
Nicht jede Zusatzleistung braucht sofort eine eigene Seite. Ein einfacher Prüfstein: Würden Sie für diese Leistung eine eigene Werbeanzeige schalten oder ein eigenes Faltblatt drucken lassen? Dann verdient sie auch eine eigene Adresse. Geht es nur um eine zeitlich begrenzte Aktion, reicht oft eine Landingpage, die genau eine Anzeige bedient, ohne dass die ganze Website umgebaut wird.
Zweiter Auslöser: offene Stellen
Wer Personal sucht, braucht einen Ort, auf den er verweisen kann: im Aushang, in der Jobbörse, in der Nachricht an Bekannte. Ein Abschnitt auf dem Onepager hat zwar eine Sprungmarke, aber keinen eigenen Titel und keine eigene Beschreibung; geteilt wird in der Vorschau eines Messengers deshalb die Startseite mit ihrem Titel. Welches Gewicht digitale Wege, zu denen die eigene Website gehört, bei der Personalsuche haben, zeigen bundesweite Zahlen: Online-Portale, die eigene Firmen-Homepage und soziale Medien waren 2025 zusammen bei 52 Prozent der Neueinstellungen entscheidend für die Besetzung (IAB). Bei 82 Prozent der Neueinstellungen hatten die Betriebe vorher über mindestens einen dieser digitalen Wege gesucht (IAB). Die IAB-Stellenerhebung wertet dafür Antworten von Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche aus; erfasst sind nur Neueinstellungen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter, Auszubildende und geringfügig Beschäftigte zählen nicht mit.
Eine Stellenseite nennt Aufgaben, Arbeitszeit, Ort und den Weg zur Bewerbung, und sie muss neutral formuliert sein: Ein Arbeitsplatz darf nicht unter Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot ausgeschrieben werden (§ 11 AGG). Jede offene Stelle auf einer eigenen Unterseite lässt sich einzeln teilen und nach der Besetzung sauber entfernen, ohne den Rest der Website anzufassen. Wie eine schlanke Karriereseite aufgebaut ist, zeigt Karriereseite: Bewerber über die eigene Website finden.
Dritter Auslöser: Buchung oder Bestellung
Sobald Kundinnen und Kunden über die Website einen Termin buchen, einen Tisch reservieren oder etwas bestellen, entsteht ein Ablauf mit mehreren Schritten: Auswahl, Angaben, Bestätigung. Ein solcher Ablauf passt schlecht in einen Abschnitt zwischen Über-uns-Text und Anfahrt. Er braucht eine eigene Seite, auf die Startseite, Unternehmensprofil und Bestätigungsmail verweisen können. In Bayern bieten 27 Prozent der Unternehmen mit eigener Website solche Systeme an (LfStat Bayern). Wer online verkauft, tut das meist über den eigenen Auftritt: Ein Fünftel der bayerischen Unternehmen mit mindestens zehn tätigen Personen verkaufte 2024 Waren oder Dienstleistungen über eine Website, App oder Online-Marktplätze (LfStat Bayern), davon 88 Prozent über eine unternehmenseigene Website oder App (LfStat Bayern).
Mit der Buchung kommt eine rechtliche Frage hinzu. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt für Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, die für Verbraucher nach dem 28. Juni 2025 erbracht werden (§ 1 Abs. 3 BFSG). Gemeint sind digitale Dienste, die über Webseiten angeboten und auf individuelle Anfrage eines Verbrauchers im Hinblick auf den Abschluss eines Verbrauchervertrags erbracht werden (§ 2 Nr. 26 BFSG). Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind von der Anforderung ausgenommen (§ 3 Abs. 3 BFSG); als Kleinstunternehmen gilt, wer weniger als zehn Personen beschäftigt und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme hat (§ 2 Nr. 17 BFSG). Ob eine Terminbuchung im Einzelfall darunter fällt, klärt eine Rechtsberatung. Eine Einordnung für kleine Betriebe gibt Barrierefreie Website: Gilt das BFSG für Kleinbetriebe?, praktische Hinweise zur Einrichtung Online-Terminbuchung: Kunden buchen rund um die Uhr.
Was die Zahlen aus Bayern zeigen und was nicht
Weitere Gründe, die oft unterschätzt werden
Neben den drei großen Auslösern gibt es Anlässe, die leiser kommen, aber in dieselbe Richtung zeigen. Keiner davon erzwingt sofort eine Website mit mehreren Seiten. Treffen aber zwei oder drei zusammen, wird die lange Seite schnell unübersichtlich, und Besucher müssen suchen, statt zu finden.
Mehrere Standorte
Zwei Filialen oder ein zweites Einzugsgebiet sind ein Grund für je eine Seite, wenn es dort wirklich etwas Eigenes zu sagen gibt: Öffnungszeiten, Team, Anfahrt, Angebot.
Zweite Sprache
Eine Sprachfassung braucht eigene Adressen, damit Suchmaschinen und Besucher die passende Fassung finden. Auf einem Onepager führt das zu einer zweiten langen Seite.
Beispiele und Galerie
Viele Bilder verlängern die Seite und das Laden. Eine eigene Seite mit Beispielen hält die Startseite schlank und zeigt Interessierten trotzdem die ganze Auswahl.
Termine und Neuigkeiten
Was sich regelmäßig ändert, etwa Kurstermine, Markttage oder Aktionen, ist auf einer eigenen Seite leichter zu pflegen und lässt sich gezielt verlinken.
Anzeigen und Kampagnen
Wer Werbung schaltet, schickt die Klicks besser auf eine Seite, die genau das beworbene Angebot zeigt, statt auf den Anfang eines Onepagers.
Viele wiederkehrende Fragen
Sammeln sich zu einer Leistung viele Fragen, wird ein Fragenbereich auf der langen Seite unübersichtlich. Eine eigene Seite mit Antworten entlastet Telefon und Postfach.
Der Ausbaupfad: vom Onepager zu mehreren Seiten
Am einfachsten gelingt der Ausbau, wenn der Onepager von Anfang an dafür gebaut wurde. Das bedeutet nicht, mehr zu bauen, sondern anders zu schreiben: Jeder Abschnitt bekommt eine klare Überschrift, die auch als Seitentitel taugen würde, und einen Text, der ohne den Abschnitt davor verständlich ist. Leistungsabschnitte nennen ihre eigene Zielgruppe und ihren eigenen nächsten Schritt. Dann lässt sich ein Abschnitt später herauslösen, ohne ihn neu zu schreiben. Der Umbau selbst folgt einer festen Reihenfolge.
- Den Abschnitt, der eine eigene Seite braucht, als Unterseite anlegen und dort ausbauen: Beispiele, Fragen und Antworten, ein passendes Formular.
- Auf der Startseite einen kurzen Anriss mit Link zur neuen Seite stehen lassen, statt den Abschnitt ersatzlos zu löschen.
- Das Menü umstellen: Wo bisher eine Sprungmarke stand, führt der Menüpunkt jetzt zur Unterseite.
- Für jede neue Seite einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung schreiben.
- Die alten Sprungmarken auf der Startseite erhalten, damit geteilte Links weiter an die richtige Stelle führen.
- Verweise im Unternehmensprofil, in Anzeigen und in der E-Mail-Signatur auf die neuen Adressen umstellen.
Der fünfte Schritt wird oft vergessen. Der Teil einer Adresse hinter dem Rautezeichen wird vor dem Abruf abgetrennt und allein vom Browser ausgewertet (IETF, RFC 3986); beim Server kommt er gar nicht an. Eine Weiterleitung von einer Sprungmarke wie #stellen auf eine neue Stellenseite lässt sich deshalb auf dem Server nicht einrichten. Wer den Abschnitt mit dieser Kennung auf der Startseite als kurzen Anriss mit Link stehen lässt, fängt alte Lesezeichen und geteilte Links trotzdem auf. Für alle übrigen Adressen gilt die bekannte Regel: Wird eine Unterseite später umbenannt, leitet die alte Adresse auf die neue weiter.
Klein anfangen heißt nicht klein denken
So sieht der Weg bei Webstart aus
Unsere Starter-Website ist genau für den ersten Fall gebaut: ein Onepager mit mobiler Darstellung, Kontaktformular und eingerichtetem Google-Unternehmensprofil; Impressum und Datenschutzhinweise werden mit angelegt. Kommt einer der drei Auslöser dazu, ist der nächste Schritt das Paket PLUS mit bis zu fünf Seiten (Webstart-Paketübersicht), etwa für Startseite, zwei Leistungen, Stellen und Kontakt. Wer mehr Themen, einen Blog oder Regionsseiten braucht, landet beim Paket KOMPLETT mit bis zu zehn Seiten (Webstart-Paketübersicht). Eine Buchungsfunktion verändert den Aufwand; was sie für Ihr Vorhaben bedeutet, sagen wir im Erstgespräch offen.
Ein Wechsel von der Starter-Website in ein größeres Paket ist jederzeit möglich, ohne dass die Website neu entsteht, und Ihre Inhalte bleiben dabei erhalten. Die aktuellen Festpreise der Stufen und den Preis für einzelne zusätzliche Unterseiten finden Sie unter Pakete und Preise sowie in der ausführlichen Preisübersicht. Im Erstgespräch empfehlen wir ausdrücklich auch die kleinere Stufe, wenn sie für Ihr Vorhaben ausreicht. Viele starten bewusst mit dem Onepager, sammeln Erfahrung mit den ersten Anfragen und bauen erst aus, wenn einer der Auslöser tatsächlich eintritt.
So entscheiden Sie für Ihren Start
Die Entscheidung lässt sich mit wenigen Fragen treffen, die Sie ohne Fachwissen beantworten können. Nehmen Sie dafür nicht nur den heutigen Stand, sondern auch das, was in den kommenden Monaten realistisch ansteht.
- Wie viele Leistungen bieten Sie an, und suchen Kunden danach mit verschiedenen Begriffen?
- Arbeiten Sie an einem Ort oder an mehreren, die sich im Angebot unterscheiden?
- Wollen Sie in absehbarer Zeit Personal über die Website gewinnen?
- Sollen Kundinnen und Kunden online buchen, reservieren oder bestellen?
- Wer pflegt die Inhalte, und wie oft ändern sie sich?
- Was soll ein Besucher am Ende tun: anrufen, schreiben, sich bewerben oder buchen?
Lauten die Antworten eine Leistung, ein Ort, kein Personal, keine Buchung und anrufen oder schreiben, ist der Onepager der richtige Start. Taucht bei einer Frage ein klares Ja auf, planen Sie die betreffende Seite von Anfang an mit oder bauen den Onepager so, dass sie später leicht dazukommt. Bei mehreren Ja ist es meist einfacher, gleich mit mehreren Seiten zu starten, weil Struktur, Menü und Texte dann von Beginn an zueinander passen. Unsicher bleibt die Entscheidung selten lange: Spätestens die ersten Anfragen zeigen, welche Fragen Besucher auf der Seite vermissen. Wer eigene Texte schreiben möchte, findet Unterstützung bei unseren Website-Texten.
Der nächste Schritt
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