Kurz und einfach erklärt
Hier geht es um Werbung im Netz, für die Sie pro Klick zahlen. Oft führt die Anzeige nur auf die Startseite. Dort findet der Besucher nicht gleich, was er sucht.
Besser ist eine eigene Seite mit nur einem Ziel. Man nennt sie Landingpage.
Oben steht ein klares Versprechen, darunter ein Beleg und ein Knopf zum Anfragen. Ein Menü, das ablenkt, fehlt.
Anzeige und Überschrift sollen dasselbe sagen. Zählen Sie die Anfragen, nicht nur die Klicks.
Wir bauen Ihre Landingpage zum festen Preis.
Eine Anzeige zu schalten kostet Geld, und zwar pro Klick. Was in der Sekunde danach passiert, entscheidet darüber, ob dieses Geld arbeitet oder verpufft. In vielen kleinen Betrieben führt der Anzeigenlink auf die Startseite - also ausgerechnet auf die Seite, die alles gleichzeitig können muss: das Unternehmen vorstellen, sämtliche Leistungen zeigen, Öffnungszeiten nennen, zum Blog führen. Für jemanden, der gerade auf eine ganz bestimmte Aussage geklickt hat, ist das eine Zumutung. Er sucht das, was in der Anzeige stand, findet stattdessen ein Menü mit acht Punkten und geht zurück zur Suche. Eine Landingpage dreht dieses Verhältnis um: eine Seite, ein Versprechen, eine Handlung. Wie stark der obere Seitenbereich dabei zählt, zeigt die Blickforschung - rund 57 Prozent (Nielsen Norman Group 2018) der Betrachtungszeit entfallen auf den Bereich über der Bildkante. Und wer zu lange lädt, verliert einen großen Teil der Besucher: 53 Prozent (Google) der mobilen Besuche werden abgebrochen, wenn eine Seite länger als drei Sekunden braucht. Dieser Beitrag zeigt, wie eine Kampagnenseite aufgebaut ist, warum Anzeigentext und Überschrift dieselbe Aussage tragen müssen, wie Sie Aktionsseiten sauber wieder abschalten und woran Sie ablesen, ob sich eine Kampagne trägt. Genau so setzen wir eine Landingpage zum Festpreis um.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Startseite muss alle Zielgruppen bedienen, eine Kampagnenseite nur eine. Deshalb gehört bezahlter Verkehr auf eine eigene Landingpage und nicht auf die Startseite.
- Der Bauplan ist schlicht: ein Versprechen als Überschrift, ein Beleg darunter, ein Handlungsaufruf - und keine Hauptnavigation, die vom Ziel wegführt.
- Anzeigentext und Seitenüberschrift müssen dieselbe Aussage tragen, sonst fühlt sich der Klick für den Besucher wie ein Irrtum an und kostet Sie trotzdem Geld.
- Bewertet wird die Anfragequote, nicht die Klickzahl. Und jede Aktionsseite braucht von Anfang an einen Abschalttermin samt Weiterleitungsziel, damit keine toten Links zurückbleiben.
Startseite und Landingpage: zwei verschiedene Werkzeuge
Beide Seitentypen sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, sie haben aber gegensätzliche Aufgaben. Die Startseite ist ein Empfangsbereich: Sie bedient Neukunden, Bestandskunden, Bewerber, Lieferanten und Suchmaschinen gleichzeitig und muss deshalb in viele Richtungen verzweigen. Eine Landingpage ist das Gegenteil davon - ein Korridor mit genau einer Tür am Ende. Sie empfängt Besucher aus einem einzigen Kanal, etwa einer Suchanzeige, einem Aushang mit Kurzcode oder einem Beitrag in einem sozialen Netzwerk, und führt sie zu einer einzigen Handlung. Dass viele Betriebe diesen Unterschied gar nicht auf dem Schirm haben, ist wenig überraschend: Im Jahr 2023 verfügten in Deutschland 92,9 Prozent (Statistisches Bundesamt) der Unternehmen ab zehn Beschäftigten über eine eigene Website, bei Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten waren es dagegen nur etwa 65 Prozent (Statistisches Bundesamt). Wer gerade erst eine Seite hat, denkt selten daran, dass Werbekampagnen ein zweites, spezialisiertes Werkzeug brauchen. Welche Seiten eine Unternehmenswebsite ohnehin enthalten sollte, ordnet der Beitrag zu den fünf wichtigsten Seiten einer Website ein.
Startseite: viele Wege
Sie bedient alle Zielgruppen auf einmal und verzweigt bewusst in viele Richtungen. Genau diese Offenheit macht sie als Ziel einer bezahlten Anzeige schwach.
Landingpage: ein Weg
Sie greift eine einzige Aussage auf und führt zu einer einzigen Handlung. Alles, was davon ablenkt, fällt weg - auch das Hauptmenü.
Beide zusammen
Die Kampagnenseite ersetzt die Website nicht. Sie ergänzt sie für die Laufzeit der Kampagne und verweist im Fußbereich auf die Pflichtseiten.
Der Unterschied wird greifbar, sobald Geld im Spiel ist. Ein Besucher, der über die organische Suche auf der Startseite landet, bringt Zeit und Geduld mit: Er stöbert, klickt sich durchs Menü und findet auch auf Umwegen zum Ziel. Ein bezahlter Klick funktioniert anders. Er entsteht aus einem konkreten Versprechen in der Anzeige, er ist auf Sekunden angelegt, und er kostet unabhängig davon, ob danach etwas passiert. Wer diesen Klick auf eine Seite schickt, die zunächst das Unternehmen vorstellt, verlangt vom Besucher eine Suchleistung, zu der er gerade gar nicht bereit ist. Dasselbe Muster gilt für Klicks aus sozialen Netzwerken, wo die Aufmerksamkeitsspanne noch kürzer ausfällt - warum die eigene Seite dort trotzdem der bessere Anlaufpunkt ist als ein fremdes Profil, beschreibt der Beitrag zur eigenen Website statt nur Social Media.
Warum bezahlte Klicks auf der Startseite verpuffen
Suchmaschinen bewerten nicht nur die Anzeige selbst, sondern auch das, was nach dem Klick kommt. Der Qualitätsfaktor in der Anzeigenverwaltung setzt sich aus drei (Google) Bestandteilen zusammen: der erwarteten Klickrate, der Relevanz der Anzeige und der Nutzererfahrung auf der Zielseite. Bewertet wird er auf einer Skala von 1 bis 10 (Google). Eine Zielseite, die das Anzeigenversprechen nicht sichtbar aufgreift, drückt diesen Wert - und ein niedrigerer Wert bedeutet in der Regel, dass Sie für dieselbe Position mehr bezahlen. Die Startseite ist hier strukturell im Nachteil: Sie kann gar nicht auf ein einzelnes Anzeigenversprechen zugeschnitten sein, weil sie zwanzig andere Aufgaben erfüllt. Wer in der Anzeige mit einem Preis wirbt, sollte diesen Preis auf der Zielseite sofort wiederfinden - welche Erwartungen Interessenten an Preisangaben mitbringen, behandelt der Beitrag dazu, ob Sie Preise auf der Website zeigen sollten.
Klickpreis mal Streuverlust
Der zweite Grund für Streuverluste liegt im Kopf des Besuchers. Wer auf eine Anzeige klickt, hat eine Erwartung im Gedächtnis, oft sogar wörtlich: „Website zum Festpreis ab 290 Euro". Trifft er auf eine Startseite, die mit einem großen Bild und dem Firmennamen beginnt, entsteht eine kleine Irritation - habe ich das Richtige angeklickt? Diese Irritation kostet Sekunden, und Sekunden entscheiden hier. Sprache ist auf einer Kampagnenseite deshalb keine Kür, sondern Handwerk: Die Überschrift muss die Erwartung bestätigen, bevor der Besucher überhaupt scrollt. Wie Sie Texte schreiben, die eine Aussage sofort auf den Punkt bringen, zeigt der Beitrag zu guten Website-Texten zum Selbstschreiben.
Der Aufbau: ein Versprechen, ein Beleg, ein Aufruf
Eine Kampagnenseite hat einen überschaubaren Bauplan, und dieser Bauplan folgt der Blickführung. Untersuchungen mit Blickaufzeichnung zeigen, dass rund 57 Prozent (Nielsen Norman Group 2018) der Betrachtungszeit auf den Bereich über der Bildkante entfallen und etwa 74 Prozent (Nielsen Norman Group 2018) auf die ersten beiden Bildschirmhöhen. Was im ersten sichtbaren Bereich steht, trägt damit den größten Teil der Entscheidung. Dorthin gehören genau drei Dinge: das Versprechen als Überschrift, ein Satz zur Einordnung und ein sichtbarer Handlungsaufruf. Alles Weitere - Belege, Details, Antworten auf typische Einwände - folgt darunter und stützt dieses eine Versprechen, statt ein zweites aufzumachen. Ein häufiger Fehler ist der umgekehrte Aufbau: erst die Firmengeschichte, dann das Angebot. Auf einer Kampagnenseite steht das Angebot zuerst. Welche Leistungen in welchem Umfang enthalten sind, sehen Sie transparent in unserer Übersicht zu Paketen und Preisen.
- Ein Versprechen als Überschrift: dieselbe Aussage wie in der Anzeige, in einem Satz, ohne Fachbegriffe und ohne Begrüßungsfloskel
- Ein Beleg direkt darunter: eine echte Referenz, eine Bewertung, ein Vorher-Nachher-Beispiel oder eine nachprüfbare Zahl
- Ein Handlungsaufruf, mehrfach platziert: derselbe Button oben, in der Mitte und am Ende - inhaltlich jedoch stets dieselbe Handlung
- Ein kurzes Formular: nur die Felder, die Sie zum Antworten brauchen, mit sichtbarem Datenschutzhinweis direkt daneben
- Keine Hauptnavigation: kein Menü, keine Sprünge zu anderen Leistungen, kein Blog-Ausschnitt in der Seitenspalte
- Ein schlanker Fußbereich: Impressum, Datenschutzerklärung und ein Kontaktweg als Textlinks, mehr braucht es dort nicht
Das Menü darf weg - der Fußbereich nicht
Anzeigentext und Überschrift müssen zusammenpassen
Der wirksamste Hebel auf einer Kampagnenseite kostet nichts: Schreiben Sie die Überschrift so, dass sie den Anzeigentext wörtlich aufgreift. Steht in der Anzeige „Landingpage zum Festpreis ab 290 Euro", dann lautet die Überschrift nicht „Herzlich willkommen", sondern trägt genau diese Aussage. Der Besucher braucht dann keine Sekunde zur Orientierung - er sieht, dass er richtig ist, und liest weiter. Dasselbe Prinzip gilt für das Formular am Ende: Fragen Sie nur ab, was Sie zum Antworten benötigen. Auswertungen von Bestellstrecken im Onlinehandel zeigen im Schnitt rund 11,3 (Baymard Institute) Formularfelder, obwohl 8 (Baymard Institute) Felder für denselben Abschluss genügen würden - für ein Kontaktformular sind es noch weniger. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Abschlüsse: Ein Formular mit drei Feldern wird erfahrungsgemäß deutlich häufiger abgeschickt als eines mit acht. Wie schlank ein Formular sein darf und welche Felder wirklich nötig sind, vertieft der Beitrag zum Kontaktformular mit wenigen Feldern.
Ein Ziel heißt: ein Ziel
Technik gehört ebenfalls zum Botschaftsabgleich, denn eine Seite, die nicht rechtzeitig erscheint, hat gar keine Botschaft. Als Zielwert für den Aufbau des Hauptinhalts nennt die Dokumentation zu den Web-Kennzahlen 2,5 Sekunden (Google); darüber gilt die Ladeerfahrung als verbesserungswürdig. Und 53 Prozent (Google) der mobilen Besuche werden abgebrochen, wenn eine Seite länger als drei Sekunden braucht. Bei bezahlten Klicks ist das besonders teuer, weil der Klick bereits abgerechnet ist, bevor die Seite überhaupt erscheint. Große Hintergrundvideos, unkomprimierte Bilder und nachgeladene Schriften sind die üblichen Bremsen; eine Kampagnenseite kommt in der Regel mit einem einzigen guten Bild aus. Welche Stellschrauben in der Praxis am meisten bringen, zeigt der Beitrag dazu, wie Sie Ihre Website schneller machen.
Pflichtangaben, die auch auf einer Kampagnenseite gelten
Eine Landingpage ist rechtlich keine Sonderzone. Sobald sie geschäftsmäßig betrieben wird, gelten dieselben Anforderungen wie für jede andere Seite. Die Anbieterkennzeichnung nach § 5 (DDG) muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein - ein Textlink im Fußbereich erfüllt das, ein Hinweis im Kleingedruckten eher nicht. Dazu kommt die Datenschutzerklärung mit den Informationspflichten nach Artikel 13 (DSGVO), sobald ein Formular personenbezogene Daten entgegennimmt. Wer auf der Seite Preise nennt und sich an Verbraucher richtet, muss nach § 3 (PAngV) den Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer angeben; im rein gewerblichen Umfeld sind Nettopreise üblich, dann gehört der Zusatz „netto" sichtbar dazu. Welche Angaben in ein vollständiges Impressum gehören, listet der Beitrag zur Impressumspflicht für Websites auf.
Impressum verlinken
Ein Textlink im Fußbereich, der direkt zur vollständigen Anbieterkennzeichnung führt. Keine Grafik, kein Aufklappmenü, kein Umweg über die Startseite.
Datenschutzerklärung
Sobald ein Formular Daten entgegennimmt, gehört die Erklärung dazu - erreichbar aus dem Fußbereich und als kurzer Hinweis direkt neben dem Absende-Button.
Preis richtig auszeichnen
Gegenüber Verbrauchern der Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer, im gewerblichen Umfeld der Nettopreis mit sichtbarem Zusatz. Beides eindeutig und nicht im Kleingedruckten.
Einwilligung nur wo nötig
Ein Zustimmungsbanner braucht es nur, wenn die Seite Techniken einsetzt, die eine Einwilligung erfordern. Eine schlanke Kampagnenseite kommt oft ohne aus.
Aktionszeitraum benennen
Befristete Angebote brauchen ein Datum oder eine klare Bedingung. Eine Aktion ohne erkennbares Ende wirkt beliebig und kann wettbewerbsrechtlich angreifbar sein.
Bedienbar für alle
Ausreichender Kontrast, große Tippziele und Beschriftungen an den Formularfeldern. Das hilft allen Besuchern und ist je nach Angebot auch rechtlich relevant.
Der größte Teil der Anzeigenklicks kommt vom Smartphone, und dort entscheidet sich der Erfolg einer Kampagnenseite besonders schnell. Auf dem kleinen Bildschirm passt kaum mehr als die Überschrift, ein Satz und ein Button in den ersten sichtbaren Bereich - genau diese drei Elemente müssen deshalb sitzen. Belege, Details und das Formular folgen darunter, in einer einzigen Spalte, ohne seitliches Scrollen. Achten Sie auf ausreichend große Tippziele, auf Schaltflächen, die nicht von einer klebenden Leiste verdeckt werden, und auf Formularfelder, die die passende Tastatur öffnen. Ein Zustimmungsbanner, das den halben Bildschirm einnimmt, wirkt hier doppelt: Es verdeckt genau den Bereich, für den Sie bezahlt haben. Worauf es bei der Darstellung auf kleinen Bildschirmen sonst noch ankommt, vertieft der Beitrag zur mobilen Optimierung der Website.
Aktionsseiten abschalten, ohne tote Links zu hinterlassen
Saisonale Seiten haben ein Ablaufdatum: die Sommeraktion, der Tag der offenen Tür, das Jubiläumsangebot. Wer sie danach einfach löscht, hinterlässt tote Verweise - in alten Anzeigen, in Newslettern, in geteilten Beiträgen und in Lesezeichen. Der Besucher landet dann auf einer Fehlerseite, und das ist der schlechteste Abschluss einer Kampagne, die vorher funktioniert hat. Sauberer ist ein geplanter Abgang. Entweder Sie leiten die Adresse dauerhaft auf eine passende Seite weiter, oder Sie lassen die Seite bestehen und ersetzen den Aktionsteil durch einen kurzen Hinweis, dass die Aktion beendet ist, samt Weg zum regulären Angebot. Für die dauerhafte Weiterleitung ist der Statuscode 301 (Google Search Central) vorgesehen; er sagt Suchmaschinen und Browsern, dass die Adresse endgültig umgezogen ist. Dass eine Website auch nach dem Start Aufmerksamkeit braucht, beschreibt der Beitrag dazu, warum Website-Pflege wichtig ist.
- Abschalttermin schon beim Bau festlegen und im Kalender notieren, statt erst nachzudenken, wenn die Aktion vorbei ist
- Anzeigen und Verteiler zuerst stoppen, damit kein bezahlter Klick mehr auf eine auslaufende Seite läuft
- Alle Verweise sammeln: Anzeigen, Newsletter, Kurzcodes auf Drucksachen, Beiträge in sozialen Netzwerken, Aushänge, Visitenkarten
- Ziel der Weiterleitung bestimmen: die thematisch nächstgelegene Seite, nicht pauschal die Startseite
- Dauerhafte Weiterleitung einrichten und anschließend mit einem Aufruf der alten Adresse prüfen, ob sie greift
- Gedruckte Kurzcodes berücksichtigen: Sie lassen sich nicht zurückrufen, deshalb sollte ihr Ziel dauerhaft erreichbar bleiben
Weiterleiten statt löschen
Startseite gegen Landingpage: der Vergleich
| Aspekt | Startseite als Anzeigenziel | Landingpage (Webstart) |
|---|---|---|
| Aufgabe | Alle Zielgruppen und Anliegen gleichzeitig | Genau ein Angebot, genau eine Handlung |
| Navigation | Vollständiges Menü mit vielen Ausgängen | Kein Hauptmenü, nur der Weg zum Ziel |
| Überschrift | Allgemein gehalten, für jede Herkunft dieselbe | Wörtlich passend zum Anzeigentext |
| Formular | Oft erst über die Kontaktseite erreichbar | Direkt auf der Seite, mit wenigen Feldern |
| Auswertung | Vermischt mit dem übrigen Verkehr der Website | Anfragequote je Kampagne sauber ablesbar |
| Abschalten | Bleibt bestehen, die Aktion muss herausgelöst werden | Geplanter Abgang mit dauerhafter Weiterleitung |
Die Landingpage ist damit kein Ersatz für die Website, sondern ein Werkzeug daneben. Für jede wiederkehrende Kampagne lohnt sich eine eigene Seite, und mit der Zahl der Kampagnen wächst der Effekt: Wer für jedes beworbene Angebot eine eigene Seite hat, schickt den Besucher nicht mehr auf die Suche. Fünfzehn Seiten braucht dafür kein kleiner Betrieb, das Muster gilt im Kleinen genauso: Zwei gezielte Seiten für zwei Angebote schlagen eine allgemeine Seite für beides. Das Prinzip „eine Seite, ein Ziel" trägt übrigens auch außerhalb der Werbung - eine Karriereseite für kleine Betriebe folgt derselben Logik, nur mit Bewerbern als Zielgruppe.
Eine Anzeige kauft Aufmerksamkeit für wenige Sekunden. Was Sie in diesen Sekunden zeigen, entscheidet über den gesamten Klickpreis - und die Startseite zeigt in dieser Zeit alles außer der Antwort auf die Anzeige.
Messen: die Anfragequote zählt, nicht die Klickzahl
Kampagnen werden häufig nach Klicks bewertet, weil die Klickzahl in jeder Auswertung zuerst ins Auge fällt. Für den Betrieb ist sie jedoch die uninteressanteste Größe: Klicks kosten Geld, Anfragen bringen welches. Die entscheidende Kennzahl ist die Anfragequote - wie viele der bezahlten Besucher am Ende das Formular abschicken oder anrufen. Genau diese Zahl lässt sich auf einer Landingpage sauber ablesen, weil die Seite nur einen Zweck erfüllt und ihre Besucher aus einer Quelle bekommt. Auf der Startseite vermischt sich der Kampagnenverkehr mit Stammkunden, Suchtreffern und Bewerbern, und die Quote wird zur Schätzung. Der zweite Blick gehört den Kosten je Anfrage: Klickpreis mal Klicks, geteilt durch die Zahl der Anfragen. Erst diese Zahl lässt sich mit dem Wert eines Auftrags vergleichen und beantwortet die Frage, ob sich eine Kampagne trägt. Wer zusätzlich in der Umgebung gefunden werden möchte, sollte parallel das Google-Unternehmensprofil pflegen, denn ein Teil der Anfragen entsteht ganz ohne bezahlten Klick.
Anfragequote
Anfragen geteilt durch die Besucher der Kampagnenseite. Die Kennzahl, die zeigt, ob die Seite ihre Aufgabe erfüllt - unabhängig davon, wie viele Menschen geklickt haben.
Kosten je Anfrage
Ausgegebenes Budget geteilt durch die Zahl der Anfragen. Erst dieser Wert lässt sich mit dem Deckungsbeitrag eines durchschnittlichen Auftrags vergleichen.
Verweildauer und Ausstieg
Sehr kurze Besuche deuten auf eine Überschrift hin, die das Anzeigenversprechen nicht aufgreift. Ein brauchbarer Hinweis darauf, wo nachzuschärfen ist.
Getrennt nach Gerät
Handy und Rechner verhalten sich unterschiedlich. Wer beide Zahlen zusammen betrachtet, übersieht ein rein mobiles Problem leicht.
So bauen wir Ihre Kampagnenseite
Wir erstellen Ihre Landingpage zum Festpreis ab 290 Euro netto, in der Regel rund sieben Tage nach Freigabe der Inhalte. Enthalten sind der Aufbau mit genau einem Ziel, der Text passend zu Ihrem Anzeigenversprechen, ein kurzes Kontaktformular, die verschlüsselte Übertragung und die Einbindung der Pflichtangaben. Wenn Sie noch gar keine Website haben, ist die Kampagnenseite ein möglicher Einstieg; eine vollständige Starter-Website mit mehreren Unterseiten beginnt beim selben Festpreis, zusätzliche Unterseiten bepreisen wir vorher transparent. Pflege und Hosting sind optional ab 19 Euro monatlich netto zu haben, ohne Abo-Zwang und ohne Mindestlaufzeit im Kleingedruckten. Alle Beträge und den jeweiligen Leistungsumfang finden Sie in unserer Preisübersicht.
- Ziel festlegen: Welche eine Handlung soll die Seite auslösen - Anfrage, Terminbuchung, Anmeldung oder Verkauf
- Anzeigenversprechen abgleichen: Wir lesen Ihren Anzeigentext und leiten daraus die Überschrift der Seite ab
- Belege sammeln: Referenz, Bewertung, Zahl oder Beispiel, das Ihr Versprechen für Fremde nachvollziehbar macht
- Seite aufbauen: Versprechen, Beleg, Handlungsaufruf, kurzes Formular und ein schlanker Fußbereich mit den Pflichtangaben
- Technik prüfen: Ladezeit, Darstellung auf dem Handy, Formularversand und Bestätigung im Praxistest
- Abschaltplan festhalten: Termin, Weiterleitungsziel und Zuständigkeit werden bei der Übergabe schriftlich notiert
Ehrliche Einordnung
Quellen und Studien
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